Diese Seite wurde in letzter Zeit aktualisiert. Bitte drücken Sie gleichzeitig STRG und F5, dann ist der Cache gelöscht.

Die Wirtschaftsfrauen der Region Braunschweig e.V. im Interview

Nachgefragt: aus aktuellem Anlass, über Beruf und Motivation - Teil 3.

Rita Tartler, Braunschweig

Beruf / Branche

Ich bin Personalerin und Berufswahl-Coach. Menschen haben mich schon immer fasziniert. Meine arbeit als Coach liebe ich, weil ich dadurch Menschen bei der Entdeckung ihrer Persönlichkeit undihres Potenzials begleiten und unterstützen kann. Seit 2016 arbeite ich nebenbereiflich als Berufswahl-Coach und Studienberaterin und helfe schwerpunktmäßig Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Beruf zu finden, der zu ihnen passt.

www.ritatartler.de

Ich bin eine Wirtschaftsfrau, weil

... vieles einfach gemeinsam besser geht. Ich bin eine ziemlich "frische" Wirtschaftsfrau und freue mich auf die Begegnungen und den Austausch mit Gleichgesinnten.

Folgen der Corona-Krise

Vor der Corona-Pandemie habe ich in meinem Butter-und-Brot-geschäft als personalerin sehr viel gearbeitet, die nebenberufliche Arbeit als Coach quetschte ich irgendwie dazwischen oder vernachlässigte sie sogar.

Ich war oft hin- und hergerissen, was mache ich, wie kann ich beides stemmen, wo soll es eigentlich hingehen?


Dann kam die Corona-Krise, und ich musste in meinem Hauptjob noch mehr arbeiten. Vieles um mich herum veränderte sich.

Abends fuhr ich müde und erschöpft nach Hause und sah während der Fahrt lauter entspannte und lachende gesichter, die durch den Park liefen. freunde und Bekannte, die plötzlich zuhause waren, viel zeit hatten und mehr und mehr entspannten.

Und ich? Ich hetzte und hetzte und hetzte und wünschte mir, der Tag hätte mehr als 24 Stunden, um diese Berge an Arbeit wegschaffen zu können. Man kann sagen, ich drehte am Rad.

 

Okay, dachte ich, dann höre ich mit dem Coaching auf und konzentriere mich nur noch auf meinen Hauptjob. Beide gleichzeitig wird nicht gehen. Doch kaum hatte ich es ausgesprochen und intensiver darüber nachgedacht, bekam ich plötzlich wieder Anfragen ... und merkte, dass es für mich ohne diese besondere Arbeit - gerade mit jungen Menschen - gar nicht geht.

und so gibt es neue ideen und neue Überlegungen, wie docg beides möglich sein könnte.



Claudia Taylor, Braunschweig

Beruf / Branche

Fotografin mit dem Schwerpunkt Bildjournalismus und Fotodesign. Ich übe diesen Beruf seit 1980 aus. 2010 gründete ich mit meinem Mann Taylor Photography , noch im Nebenerwerb & seit 3 Jahren bin ich in der kompl. Selbstständigkeit. Als freelancerin arbeite ich überwiegend für Unternehmen, Zeitungen, Zeitschriften, Organisationen. Ich habe mehrfach an internationalen Wettbewerben mit Erfolg teilgenommen, mehrere Ausstellungen gemacht und ein Buch herausgebracht. www.taylor-photography.de

Ich bin eine Wirtschaftsfrau, weil

der Kontakt zu anderen Selbstständigen wichtig ist. Über den eigenen Tellerrand schauen, in neue Themen hinein hören, im besten Fall gemeinsame Projekte starten.

Folgen der Corona-Krise

Noch vor dem offiziellen Lockdown sind mir Aufträge abgesagt worden, die mit Personen zu tun hatten. Auch das, von mir mit viel Herzblut betriebene Projekt, musste abgesagt werden. Die damit verbundene Ausstellungseröffnung verzögert sich um ein Jahr.
Was bedeutet es, in einem kreativen Beruf zu arbeiten? Keine finanzielle Unterstützung ... aber die Lebenshaltungskosten bleiben. Wieder Gedanken um mehr Sichtbarkeit machen. Und es sind zwei Projekte mit Mitgliedern der Wirtschaftsfrauen entstanden. Dieses hier mit Christine Sehle "Wir und Corona", ein weiteres mit Kerstin Lehning & Doris Wiegandt. "In 3 Schritten zum Erfolg".



Antoinette von Gronefeld, Braunschweig

Beruf / Branche

Seit dem Jahr 2005 bin ich im Justizsystem als Rechtsanwältin und seit dem Jahr 2016 als Notarin tätig - im für mich schönsten Beruf der Welt!

www.vongronefeld.de

Ich bin eine Wirtschaftsfrau, weil

... ich es kann!

Folgen der Corona-Krise

Corona habe ich als ziemlichen Einschnitt erlebt - in der Zeit des Lockdowns habe ich als Notarin weitergearbeitet, aber eben unter ganz anderen Voraussetzungen - bspw. mit Beurkundung in Skikleidung in Gärten (war ja kalt ...) und mit viel Desinfektion und Masken.

 

Auch jetzt noch achte ich privat und geschäftlich auf viel Abstand, denn ich habe hier in meiner Mandantschaft viele Risikogruppen.

 

Daher treffe ich mich zurzeit auch nicht zu persönlichen Gesprächen und gehe auch nicht in Restaurants.



Doris Wiegandt, Braunschweig

folgt.


Martina Wolter, Braunschweig

Beruf / Branche

Ich bin selbstständige Rechtsanwältin und seit 20 Jahren zusätzlich Fachanwältin für Familienrecht. Seit November 2016 bin ich in Bürogemeinschaft mit einer weiteren Wirtschaftsfrau, Rechtsanwältin und Notarin Antoinette von Gronefeld. Seit Januar 2020 sind wir gemeinsam im Waisenhausdamm 12 in Braunschweig tätig.

Ich bin eine Wirtschaftsfrau, weil

... stets - und in schwierigen Zeiten besonders - Netzwerken eine wichtige und bereichernde Angelegenheit ist.

Folgen der Corona-Krise

Privat habe ich die Corona-Pandemie so erlebt, bzw. erlebe sie noch immer, dass ich viel zeit habe, mit meiner Familie oder Freunden die Gegend zu entdecken und zu erkunden, sei es zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Geschäftlich war es zunächst etwas ruhiger als sonst, aber wir sind in der Kanzlei in der glücklichen Situation, dass wir fast uneingeschränkt so arbeiten können wie immer. Natürlich unter Berücksichtigung und Einhaltung der Hygieneregeln.


zurückblättern | Diese Serie wird fortgesetzt.


Bitte beachten Sie, dass derzeit keine realen Treffen stattfinden. Wir organisieren allerdings auch virtuelle VIDEO-EVENTS.

Newsletter abbestellen

#supportyourlocal