Die Corona-Pandemie: Gedanken, Tipps und Hinweise der Wirtschaftsfrauen

Viele unserer Vereinsfrauen sind persönlich von den Folgen des Lockdowns betroffen - ihre Projekte und Einnahmen brechen weg, Investitionen ihrer Auftragggeber werden eingefroren. Doch die Kosten laufen weiter. Und nicht jede bekommt staatliche Unterstützung.

Wir möchten deshalb ein Zeichen setzen und das Hashtag #supportyourlocal mit Leben füllen.

Mit (steuer) rechtlichen Hinweisen, Anlaufstellen, nützlichen Links, aber auch mit positiven Gedanken, die Sie in diesen besonderen Zeiten mental stärken mögen.

Bleiben Sie gesund!

Ihre Wirtschaftsfrauen Region Braunschweig e.V.

Weitere Angebote unserer Vereinsfrauen finden Sie auf dem Marktplatz!


Entschädigungsleistungen wegen Verdienstausfall nach Betriebsschließungen

Die Corona-Pandemie hat in den letzten Wochen unser aller Leben vollständig verändert. Wir mussten und müssen Einschränkungen hinnehmen, die wir uns noch vor wenigen Monaten nicht hätten vorstellen können und die nur schwer als mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung vereinbar erscheinen.

Vieles, was bislang selbstverständlich erschien, war plötzlich von einem Tag auf den anderen nicht mehr möglich: der Restaurantbesuch am Abend, ein geselliges Treffen mit Freunden, Besuche der Verwandtschaft, Urlaubsreisen u.v.m. Hierbei handelt es sich um Einschränkungen unseres Lebens, die jeder von uns in unterschiedlicher Intensität verspürt.

 


Für manch einen sind es bloße Lästigkeiten, für andere hingegen bedeuten sie ganz massive Belastungen. Vor allem aber für Selbständige können sie sogar eine Existenzgefährdung sein. Seit ca. Mitte März kam es zu bundesweiten, flächendeckenden Betriebsschließungen ohne Einzelfallprüfung. Betroffen sind Restaurantbesitzer und Hoteliers, Inhaber von Friseur- und Kosmetiksalons, Betreiber von Fitnessstudios etc. Für manche von ihnen ist ein Ende der Maßnahmen immer noch nicht in Sicht.

Allen ist gemeinsam, dass keine Umsätze mehr generiert werden können, die laufenden Kosten aber weiter anfallen und gezahlt werden müssen.

Zwar versucht die Bunderegierung, durch Sofortmaßnahmen wie Kurzarbeitergeld, steuerliche Liquiditätshilfen und ein Milliarden-Schutzschild für Unternehmen die finanziellen Folgen abzufedern. Schon heute ist jedoch absehbar, dass diese Maßnahmen langfristig nicht ausreichen werden, um die Folgen auch nur annähernd aufzufangen.

Den Betroffenen könnten, neben Ansprüchen auf einmalige Zuschüsse oder vergünstigte Kredite, möglicherweise auch Entschädigungsansprüche wegen des Verdienstausfalls nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) zustehen.

Dieses enthält in zwei Vorschriften Entschädigungsregelungen, die zwar vom reinen Wortlaut her zunächst einmal nicht anwendbar sein dürften für Verdienstausfälle anlässlich der flächendeckenden Betriebsschließungen. Da letztere jedoch massive Grundrechtseingriffe darstellen, erscheint es jedenfalls nicht ausgeschlossen, dass die Entschädigungs-regelungen des IfSG entweder verfassungs-konform auszulegen oder aber zumindest analog anzuwenden sind. Betroffene sollten daher Entschädigungsansprüche wegen coronabedingten Verdienstausfalls auch auf Grundlage des IfSG geltend machen und entsprechende Anträge fristgerecht bei der zuständigen Behörde einreichen (z.T. gilt eine sehr kurze Frist von nur drei Monaten seit Einstellung der Tätigkeit).


Kontakt: Alexandra Gorazdza | Notarin, Fachan­wältin für Straf­recht und Fach­an­wältin für Ver­kehrs­recht | www.schulte-prasse.de


Corona-Tagebuch | ab 26. April 2020

 

ich bin Yogalehrerin, Tanzlehrein für modernen zeitgenössischen Tanz, Bewegungstrainerin, Kommunikationstrainerin, Coach.

 

Was tun in Zeiten von Corona?

 

Für mich, für einige von uns, ist mit einem Fingerschnips namens Corona, seit dem 14. März jegliches Unterrichten vorbei.

Und nun? Der eine schaltet um auf home-office, der andere auf Video-learning, der dritte versinkt im Sessel.

Nachdem ich mich drei Wochen am Stück mit Anträgen, wo bekomme ich diese her und deren Ausfüllens beschäftigt habe, ohne bisherigen Erfolg, habe ich mich auf das besonnen, was ich liebe.

Bewegung. Und vor allem draußen in der Natur.

 

So jogge ich vermehrt morgens um 6 Uhr durch die Felder und höre den Feldlerchen beim Zwitschern zu, mache meine Yoga-Übungen und dank des tollen Wetters wandere ich und bike viel mit dem Mountainbike. Ich erobere mir – wieder sehr viel mehr - den Elm, die Asse, den Fallstein und den Harz. Auf dem Brocken ist Mann und Frau gerade echt alleine!

Einkaufen? Nö. Ich habe 25 Tage gefastet. Kein Einkauf, Geld gespart, Gewicht verloren, Reinigung im Körper und Geist.

 

Jede Münze hat zwei Seiten. Kopf oder Zahl heißt es dann.

Zahl = Geld geflossen = nein.

Kopf = Ja, frei bekommen beim Wandern und Biken. So konnte das Herz erkennen, was gerade wichtig ist.

Umdenken – sich auf das besinnen, was mir – dir – euch – wichtig ist. Nicht für die Schüler und Schülerinnen da sein, sondern für mich – euch – selbst.



Kontakt: (und Fotos) Irene Merbitz-Flentje | Körperbewusste Kommunikation | www.imf-kk.de


Bitte beachten Sie, dass derzeit keine realen Treffen stattfinden. Wir organisieren allerdings auch virtuelle VIDEO-EVENTS.

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